Schon wieder ein verheerender Anschlag in der Türkei

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Am Samstag sind bei einem Selbstmordanschlag im Zentrum von Istanbul fünf Menschen gestorben und weitere 36 wurden verletzt. In der beliebten Istiklal-Strasse im Taksim-Viertel, wo täglich Millionen Menschen, darunter viele Touristen, unterwegs sind, sprengte sich der Attentäter in die Luft. Gemäss Nachrichteninformationen sind unter den Toten zwei Personen, welche sowohl die amerikanische als auch die israelische Staatsbürgerschaft besitzen. Des Weiteren soll ein iranischer Staatsbürger ums Leben gekommen sein und es seien hauptsächlich Israelis und Iren unter den Verletzten.

Die Behörden haben die Vermutung, dass die Terrormiliz IS oder eine extremistische Kurdengruppe den Anschlag zu verantworten hat. Das Deutsche Auswärtige Amt rief Touristen aus Deutschland dazu auf, ihre Hotels nicht zu verlassen, denn erst letzten Sonntag kam es in Ankara zu einem Anschlag bei dem 37 Menschen starben.

Das EDA weist darauf hin, dass man grössere Menschenmengen meiden und auf die Aussagen von Sicherheitskräften hören soll.

Ein blutiger Sonntag an der Elfenbeinküste und in der Türkei

goutte d'eauIn der türkischen Hauptstadt Ankara kamen bei einem Autobomben-Anschlag 37 Menschen ums Leben. 120 Menschen wurden verletzt, davon befinden sich 17 immer noch auf der Intensivstation. Gemäss den Aussagen der Behörden befindet sich unter den Toten mindestens ein Selbstmordattentäter.

Am Sonntagabend, 13. März 2016, hatte eine Autobombe einen Bus mit ungefähr 20 Insassen getroffen. Im Viertel, in dem der Angriff stattfand, befinden sich Ministerien für Inneres und Justiz.

Nach dem Anschlag wollte man die Verbreitung von Fotos und Videos eindämmen und entschied daher, dass Facebook, Twitter und weitere Internetseiten gesperrt werden.

Ein weiterer Angriff fand ebenfalls am Sonntag statt, bei welchem Bewaffnete den Strand des Badeorts Grand-Bassam an der Elfenbeinküste stürmten. Zuerst zielten sie auf Badegäste und weiteten ihren Angriff danach auf weitere umliegende Hotels aus.

Ersten Angaben zufolge wurden mindestens 20 Menschen getötet. Unter ihnen seien auch Europäer sowie mehrere der Angreifer. Weitere Attentäter hätten zu Fuss flüchten können, es werde jedoch mit einem Grossaufgebot nach ihnen gefandet. Die Hotels sind mittlerweile gemäss polizeilichen Angaben stark gesichert. Laut dem US-Internetdienst „Site“ bekannte sich das Terrornetzwerk al-Qaida im Islamischen Magreb zu dem Anschlag. Die Organisation war bereits verantwortlich für die Terroranschläge auf die Hotels in Mali und Burkina Faso.