In Thailand sollen die Hotels Wasser sparen

Thailand FerieninformationenIn Thailand ist die Trockenheit ein grosses Problem, weshalb Politiker nun Hotels dazu auffordern, Wasser zu sparen.

Die Thai Hotels Association (THA) bereitet Massnahmen vor, um den Wasserverbrauch zu reduzieren, denn seit mehreren Wochen herrscht im Land eine grosse Trockenheit. Das Wasser wird langsam knapp, weshalb Politiker wollen, dass der Wasserverbrauch reduziert wird.

Viele Hotels sind gemäss THA gut auf die bevorstehende Saison vorbereitet und die Wasservorräte in den Hotels sollten bis im Juni reichen. Ein Hotelgast verbaucht jedoch durchschnittlich 350 Liter pro Tag während die lokale Bevölkerung nur rund 200 Liter konsumiert. Es ist daher klar, dass der Fokus für das sparen von Wasser auf den Hotels liegt.

Auch das Songkran Festival, ein Wasserfestival bei welchem viel Wasser verschwendet wird, wurde ins Visier genommen und man ruft zum Wassersparen auf.

Die meisten Hotelgäste lassen etwas mitgehen

Umfrage Hotelgäste klauen

Gemäss einer Studie des britischen Monitored Alarms, liegt es an der Tagesordnung, dass Hotelgäste bei ihrem Aufenthalt etwas mitgehen lassen. Bei den abgepackten Duschgels kann man ja noch ein Auge zudrücken. Es gibt aber auch Besucher, welche eine Glühbirne oder sogar die Bettwäsche klauen und da hört der Spass auf.

Es wurden rund 100 britische Unterkünfte in verschiedenen Preiskategorien befragt um herauszufinden, wie oft etwas von ihren Gästen gestohlen wird. Die Hotels gaben an, dass oft Bettlaken- und Bettüberwürfe sowie Bettdecken aber auch Handtücher und Glühbirnen entwendet werden. Die Hotelgäste können diese Dinge problemlos im Koffer verstauen und so unbemerkt am Hotelpersonal vorbeischmuggeln, bevor es jemand merkt. Gäste, welche für eine Übernachtung mehr als 147 Franken bezahlen, klauen die teuren Sachen. Kunden mit kleinerem Reisebudget lassen oft auch die günstigeren Gegenstände einsacken, wie zum Beispiel Seifen, WC-Papier, Glühbirnen oder Kleiderbügel. In Blackpool wurde ein kleines Gasthaus befragt, welches angab, dass rund 50 Prozent ihrer Gäste etwas stehlen.

Für die Hotels bedeuten die Entwendungen einen finanziellen Aufwand von mehreren Tausend Franken. Jedoch macht sich die Unterkunft selbst keinen Gefallen, wenn sie die Hotelgäste überwachen lässt. Viel mehr versuchen sie die Beziehung zu den Besuchern zu stärken, sodass diese ein schlechtes Gewissen plagt, wenn sie etwas mitgehen lassen. Viele Touristen scheinen nicht daran zu denken, dass die Unterkünfte im Besitz ihrer Kreditkarteninformationen sind. Wenn sie also einen Diebstahl klar einem ihrer Hotelgäste zuordnen können, dann dürfen sie den Wert der gestohlenen Ware von der Kreditkarte abziehen.

Es geht sogar schon so weit, dass gewisse Hotels Gegenstände, welche häufig geklaut werden, mit einem Chip ausstatten, welcher einen Alarm auslöst, sobald der Gast das Hotel verlässt.
In Nigeria beispielsweise musste eine Hotelbesucherin für 3 Monate ins Gefängnis weil sie 2 Handtücher geklaut hatte.

Hier eine Auflistungen von den Gegenständen, die häufig gestohlen werden:

  • Bettlaken
  • Handtücher
  • Essen und Getränke
  • Vorhänge
  • Bilderrahmen und Kunstgegenstände
  • Glühbirnen
  • Besteck
  • Bücher
  • Bibeln