Die meisten Hotelgäste lassen etwas mitgehen

Umfrage Hotelgäste klauen

Gemäss einer Studie des britischen Monitored Alarms, liegt es an der Tagesordnung, dass Hotelgäste bei ihrem Aufenthalt etwas mitgehen lassen. Bei den abgepackten Duschgels kann man ja noch ein Auge zudrücken. Es gibt aber auch Besucher, welche eine Glühbirne oder sogar die Bettwäsche klauen und da hört der Spass auf.

Es wurden rund 100 britische Unterkünfte in verschiedenen Preiskategorien befragt um herauszufinden, wie oft etwas von ihren Gästen gestohlen wird. Die Hotels gaben an, dass oft Bettlaken- und Bettüberwürfe sowie Bettdecken aber auch Handtücher und Glühbirnen entwendet werden. Die Hotelgäste können diese Dinge problemlos im Koffer verstauen und so unbemerkt am Hotelpersonal vorbeischmuggeln, bevor es jemand merkt. Gäste, welche für eine Übernachtung mehr als 147 Franken bezahlen, klauen die teuren Sachen. Kunden mit kleinerem Reisebudget lassen oft auch die günstigeren Gegenstände einsacken, wie zum Beispiel Seifen, WC-Papier, Glühbirnen oder Kleiderbügel. In Blackpool wurde ein kleines Gasthaus befragt, welches angab, dass rund 50 Prozent ihrer Gäste etwas stehlen.

Für die Hotels bedeuten die Entwendungen einen finanziellen Aufwand von mehreren Tausend Franken. Jedoch macht sich die Unterkunft selbst keinen Gefallen, wenn sie die Hotelgäste überwachen lässt. Viel mehr versuchen sie die Beziehung zu den Besuchern zu stärken, sodass diese ein schlechtes Gewissen plagt, wenn sie etwas mitgehen lassen. Viele Touristen scheinen nicht daran zu denken, dass die Unterkünfte im Besitz ihrer Kreditkarteninformationen sind. Wenn sie also einen Diebstahl klar einem ihrer Hotelgäste zuordnen können, dann dürfen sie den Wert der gestohlenen Ware von der Kreditkarte abziehen.

Es geht sogar schon so weit, dass gewisse Hotels Gegenstände, welche häufig geklaut werden, mit einem Chip ausstatten, welcher einen Alarm auslöst, sobald der Gast das Hotel verlässt.
In Nigeria beispielsweise musste eine Hotelbesucherin für 3 Monate ins Gefängnis weil sie 2 Handtücher geklaut hatte.

Hier eine Auflistungen von den Gegenständen, die häufig gestohlen werden:

  • Bettlaken
  • Handtücher
  • Essen und Getränke
  • Vorhänge
  • Bilderrahmen und Kunstgegenstände
  • Glühbirnen
  • Besteck
  • Bücher
  • Bibeln

Swiss – die erste Boeing 777-300ER

Swiss NewsFreitag um 09:14 war es endlich soweit, die Swiss konnte ihr neues Familienmitglied in Zürich vorstellen!

Eine riesige Menschenmenge sammelte sich am Flughafen Zürich an um die erste Boeing 777 der Swiss-Langstreckenflotte zu begrüssen. Insgesamt wurden neun Boeings 777-300ER bestellt und am Freitag landete das Exemplar mit der Kennzeichnung HB-JNA. Die 340-Plätzer werden schrittweise die Airbus A340 ersetzten, welche allmählich in die Jahre gekommen sind.
Das lang erwartete Flugzeug kam direkt aus Seattle und umflog vor der Landung sogar noch das Matterhorn.
Die Boeing 777 wurde von zwei F/A-18 der Schweizer Luftwaffe begleitet.
Der Schweizer Aviatikjournalist Thomas Strässle sowie diverse Boeing- und Swiss-Leute waren auf dem Flug anwesend und beschreiben diesen als sehr angenehm.
Besonders speziell ist auch, dass es auf dem Flug WLAN gibt und man somit die ganze Reise über das Internet benutzen kann.

Bereits diesen Februar wird die erste Boeing 777-300ER zwischen Zürich und New York das erste Mal eingesetzt. Im März kommen dann weitere Destinationen wie Hongkong, Bangkok und Los Angeles dazu und auch San Francisco, São Paulo und Tel Aviv sollen teilweise angeflogen werden.
Die Boeing 777 kann ganze 14’500 Kilometer am Stück fliegen und stösst rund 20 Prozent weniger Kohlendioxid aus

Schneesturm an der Ostküste Amerikas – 6’000 annullierte Flüge

Swiss muss Flüge annullierenDie US-Ostküste wurde in der Nacht auf Samstag von einem schlimmen Schneesturm getroffen. Dabei wurde das Gebiet um Washington und Philadelphia bis zu 60 Zentimetern eingeschneit. Vorallem das Gebiet Baltimore,Washington, Philadelphia und New York ist von Schneesturm noch immer betroffen. Es fiel an vielen Orten der Strom aus und hunderte Flüge wurden annulliert. In Amerika kam es zu zahlreichen Unfällen, die teilweise auch Tote forderte. Im betroffenen Gebiet leben über 80 Millionen Menschen, was knapp einem Viertel der amerikanischen Bevölkerung entspricht.

 

Für Freitag und Samstag wurden insgesamt über 6’000 annulliert, welche vorallem die Flughäfen um New York und Philadelphia betrafen.

Auch die Swiss hatte am Samstag diverse Flüge nach New York gestrichen. Damit verbunden fielen die Rückflüge am Sonntag für die Rückreise in die Schweiz aus. Die betroffenen Passagiere wurden informiert und die Flüge wurden umgebucht. Seit diesem Sonntag normalisiert sich der Flugverkehr langsam wieder.