Puerto Princesa – Weltwunder der Natur

Der 1971 gegründete Puerto Princesa Subterranean River Nationalpark liegt im Westen der Philippinen, an der Nordküste der Insel Palawan. Er befindet sich rund 3 Autostunden von der Inselhauptstadt Puerto Princesa entfernt. Der knapp 4’000 Hektar grosse Nationalpark überzeugt durch seine unglaubliche Artenvielfalt und den unterirdisch befahrbaren Sabang-Fluss. Lass dich vom Nationalpark, welcher zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Philippinen gehört, verzaubern. Er zählt seit 1999 zum Weltkulturerbe der UNESCO und seit 2012 zu den neuen sieben Naturwundern.

Puerto Princesa

Reise auf dem unterirdischen Fluss Sabang

Der Unterirdische Fluss Sabang ist die Hauptattraktion des Nationalparks und fliesst rund 8 km unter dem rund 1’000 m hohen Mount St. Paul hindurch bis er ins südchinesische Meer gelangt. Man kann 4.2 km mit dem Boot auf dem Fluss fahren, somit ist der Sabang Fluss der längst befahrbare unterirdische Fluss weltweit. Für Touristen ist jedoch lediglich eine Strecke von ca. 1 km freigegeben.
Wenn man eine Sondergenehmigung besitzt, kann man sich auf die Spuren der 23 Millionen Jahre alten unterirdischen Höhle machen. Auf der Fahrt entdeckst du riesige Hallen und Dome, wunderschöne Stalaktiten und Stalagmiten. Die Höhle „Italian’s Chamber“ ist mit einer Länge von 360 m eine der grössten Höhlen weltweit. In der Luft siehst du Schwärme, Schwalben und Fledermäuse und im Wasser leben Garnelen und Fische, welche sich ans Leben ohne Licht gewöhnt haben.

Der Mangrovengürtel des Poyuy-poyuy bildet das zweite Highlight des Nationalparks. Die grossen Wurzeln und kugeligen Früchte der Mangroven sind ein beliebter Ruheplatz für eine Vielzahl an Vögeln. Schlammspringer, Nattern und junge Bindenwarane verstecken sich zwischen den Wurzeln.

Die Vegetation des Puerto Princesa Subterranean River Nationalpark ist überwältigend, denn sie besteht aus über 800 verschiedenen Pflanzenarten, wovon alleine 300 Baumarten sind.
Beinahe 100 verschiedene Vogelarten leben im Nationalpark und verzaubern mit ihrer wunderschönen Farbenpracht. Wenn du Glück hast, triffst du auch auf seltene Papageie oder den sprechenden Beo, welcher die Nationalparkbesucher mit der Imitation von Handyklingeltönen, Husten oder Lachen verwirrt.

Reise Foto

Aber auch die Schmetterlinge lassen den Nationalpark durch ihre Farbenpracht aufleuchten. Im Park gibt es über 40 verschiedene Arten, welche teilweise eine Flügelspannweite von bis zu 18 cm haben. Es gibt zudem kleine Säugetiere wie Marderbären, Baumhörnchen und den nachtaktiven Binturong zu beobachten. 20 Reptilienarten, von welchen einige bereits vom Aussterben bedroht sind, leben auch im Park.

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Monteverde Regenwald Costa Rica

Der Monteverde Nebelwald ist ein sehr beliebtes touristisches Ziel in Costa Rica, da der Wald so einzigartig und faszinierend ist. 1972 wurde das private Naturschutzgebiet gegründet und es sind mehr als 2’500 Pflanzenarten, rund 100 Arten von Säugetieren, ca. 400 Vogelarten und ungefair 120 Reptilien im Regenwald zuhause. Das Gebiet fasziniert mit Orchideen und Schmetterlingen aber auch Schlangen und Frösche wohnen dort. Wenn du den Monteverde Wald besuchst, dann bist du umgeben von zahlreichen, wunderschönen Vögeln, die dauernd über deinen Kopf hinwegfliegen.
Waschbären, Eichhörchnen, Wildkatzen, Affen und Tapire haben hier ebenfalls ein Zuhause gefunden und fühlen sich wohl. Hängebrücken ermöglichen eine Sichtweise auf die Natur, welche die Menschen normalerweise nicht zu sehen bekommen. Wenn du mutig bist, dann hast du die Möglichkeit dich in einem Sitzgurt durch den Regenwald befördern zu lassen.

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Bridge in Rainforest - Costa Rica - Monteverde

Iguazu Wasserfälle – Weltwunder der Natur

Rund 20 grössere und 255 kleinere Wasserfälle mit einer Ausdehnung von 2.7 Kilometern bilden die Iguazu Wasserfälle. Einige erreichen eine Höhe bis zu 82 Meter, der Grossteil ist jedoch rund 64 Meter hoch. Sie sind die Wasserfälle des Flusses Iguazu an der Grenze zwischen Panaré (Brasilien) und Misiones (Argentinien).

1984 und 1986 wurden der brasilianische und argentinische Teil in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Für die Artenvielfalt sind beide Nationalparks ein wichtiger Rückzugsraum, denn es leben allein ca. 800 verschiedene Arten von Schmetterlingen in diesem Gebiet. Ein Problem stellt die Wilderei dar, da sich ärmere Bevölkerungsteile damit Nahrung beschaffen. Park-Ranger versuchen gewisse bedrohte Arten gezielt zu schützen. Der Riesenotter scheint jedoch leider bereits ausgestorben zu sein. Auch Kaimane sind sehr bedroht, da ihre Haut begehrt ist.

Iguazu WasserfälleSehenswertes
Sehr viele Touristen reisen in diese Region um die riesigen Wasserfälle zu sehen. Was jedoch auch interessant ist, ist der Fakt, dass die Wasserfälle das Dreiländereck von Argentinien, Brasilien und Paraguay bilden. Genau zwischen den Wasserfällen verläuft die Grenze von Brasilien und Argentinien.

Reisezeit
Von Ende November bis Anfang Juni ist die Hauptsaison und die beste Reisezeit für einen Besuch der Iguazu Wasserfälle. Später beginnt der Winter und es fällt viel Regen. Zwischen März und Juni ist es eher ruhig und man kann den Park stressfreier besuchen und geniessen. Anfangs Woche staut oft der Staudamm an und es hat weniger Wasser als üblich, daher empfehlen wir den Besuch Ende Woche.

Vorsicht
Im Park gibt es viele Nasenbären, welche sich nicht davor scheuen dein Essen zu klauen oder in deiner Tasche zu stöbern.

Spezielle Erlebnisse
Du hast die Möglichkeit eine Bootstour bei Vollmond zu machen. Oder wie wäre es mit einem Helikopterflug über die Wasserfälle? Auch Hochseilgarten, Safari und Rafting Touren werden angeboten.

Buchen
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